"ALLEIN FREIHEIT, 
WEITERGEHEN,
IST IN DER KUNSTWELT,
WIE IN DER GANZEN 
GROSSEN 
SCHÖPFUNG, 
ZWECK."
 (Ludwig van Beethoven)

VERMÄCHTNIS
 „Neue Wege“
wollte Beethoven explizit beschreiten, als er aufbrach, um mit seiner neuen Musik Freiheit, Emanzipation und bürgerliches Selbstbewusstsein hörbar und damit auch emotional spürbar werden zu lassen. Bis heute drückt seine Musik den Willen zur Schicksals- und Selbstbeherrschung aus. Seine Musik reflektiert nicht nur emotionale Zustände, sondern fordert uns im Vertrauen auf die eigenen Kräfte auf zu Aufbruch und Fortschritt im Rahmen neu gesteckter Werte und Ziele.
mehr zur Philosophie des Campus...

In Kürze finden Sie hier das Campus-Programm 2017
Auftakt 2016
Im Jahr 2016 fand der erste internationale Beethoven-Campus Bonn statt.
Als Vermächtnis aus Beethovens musikalischer Jugend entwickelt der Campus zukunftsfähige Formate für musikalische Bildung und Ausbildung. In diesem Jahr finden statt: 

21. August – 2. September 2016


Sprungbrett Musiktheater 

Internationale Musiktheater-Akademie: Singen als Gesamtkunstwerk
für fortgeschrittene Opern-Interpretation (Gesang und Orchester) 
Einstudierung Gioachino Rossini: Die seidene Leiter
Leitung: Sibylle Wagner



"Farsa comica" von Rossini mit Turbulenzen (Foto: Joachim Müller-Klink)













mehr Bilder von Rossini hier

2. September 2016, 19.30 Uhr
Aula der Universität, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn
Gioachino Rossini: Die seidene Leiter (La scala di seta)
Rossini zeigt sich in seiner frühen „farsa comica“ als eigentlicher Erfinder der Screwball-Comedy. Mit unglaub­lichem Tempo steuert seine frisch perlende Musik durch die Gefühlswirren junger Menschen, haarscharf vorbei an dramatischen Abgründen und immer meilenweit entfernt von epischer Breite.
Nichts ist schwerer als das Leichte – mit dieser Herausforderung haben sich insgesamt 30 junge Menschen 6 Sängerinnen und Sänger und 24 Instrumentalisten auf eine Recherche begeben: Was ist Musiktheater, was ist Witz, was ist gute Musik, was ist ihre perfekte Verkörperung heute? Sehen Sie selbst!

Musikalische Leitung: Sibylle Wagner
Regie: Nikolaus Büchel
Bühnenbild: Ren Rong
Gesamtleitung, Dramaturgie: Solveig Palm
Schirmherr: Dr. Bernhard Helmich, Generalintendant Theater Bonn
Giulia: Liudmila Lokaitschuk| Dorvil: Julian Kokott | Germano: Ilja Lapich | Blansac: Sebastian Kunze | Dormont: Sascha Babik | Lucilla: Daria Rositskaja
Konzertmeisterin: Ronja Sophie Putz

Eintritt  19,- Euro/ ermäßigt: 11,- Euro
Reservierung: info@LudwigvanB.de und Abendkasse

Mit Unterstützung der Sparkasse KoelnBonn, der Stadt Bonn und der Deutschen Telekom
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Samstag, 3. September 2016, 20.00 Uhr
Kreuzung an St. Helena, Bornheimer Str. 130, 53119 Bonn
Klassik morgen: Neue Konzertformate
Einladung einer innovativen Konzert-Produktion:
NOCH:SCHON - ERLKÖNIG  . 
Eine Konzertperformance

Toni Ming Geiger,Klavier und Projektkoordination
Fabio Lesuisse, Bariton
Louis Reichard, Elektronik und Dramaturgie
Thomas Sauerborn, Schlagzeug
Carmen Casagrande, Performance

Wie entrinnen wir dem Tod? Durch Medizin, durch Liebe, durch Glauben, durch Davonrennen, durch Kunst? Eine multimediale Antwort, u.a. auch von Goethe und Schubert. 
Was macht klassische Musik gegenwärtig? Diese Frage steht im Zentrum der Arbeit des interdisziplinären Teams von Noch:Schon. Am 03.09. stellen sie dem Erlkönig von Franz Schubert instrumentale Rekompositionen, elektronische Verfremdungen und Perfomanceelemente zur Seite. So machen sie bisher ungekannte Facetten des Originals hör- und sichtbar.

Eintritt: 14,- Euro, erm. 7,- Euro,
Reservierung: info@Ludwigvanb.de, Abendkasse
Mit Unterstützung durch die Sparda-Bank






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3. und 4. September 2016
Haus der Luft- und Raumfahrt
Godesberger Allee 70,  53175 Bonn

Bitte einsteigen!  Musizieren für Anfänger
Suzuki-Werkstatt für Flöte und Violine
Die berühmte Suzuki-Methode soll Kindern den Einstieg
ins Musizieren besonders leicht machen.
Wie das geht, wird gezeigt von drei Suzuki-Lehrern:
Für Flöte: Ursula Grote, Christine Hildebrand
Für Violine: Max Paetzold

Samstag: 10.00 Uhr – 17.00
Sonntag: 10 – 14 Uhr, 15 Uhr  Abschlusskonzert

- Einzel- und Gruppenstunden mit Suzuki Methode
- Aufwärmen und Körperwahrnehmungsübungen
- Improvisation

- Information für Eltern zur Philosophie der Suzuki Methode
- Schriften und Texte zur Suzuki-Methode
- Kammermusik für Fortgeschrittene
- Bunter Abend mit Quiz und Überraschungskonzert


Sie möchten Ihr Kind dazu anmelden
oder einfach nur mal reinschnuppern:

Anmeldung für Flöte:
Ursula Grote, email: ursula.grote@gmx.de, Tel. 0228 250363


Anmeldung für Violine: Max Paetzold, email:  Suzuki-Violine.paetzold@gmx.de Tel. 0163 7390078 und 02228 9137211

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Sonntag, 4. September 2016, 12.00 Uhr
Katharinenhof, Venner Str. 51, Bad Godesberg - Schweinheim

Welsh Songs 

mit Beethoven & Beikircher

Der unbekannte Beethoven Walisische Lieder WoO. 155Es gibt ihn noch – den unbekannten Beethoven: Dass seine große Sammlung von Volksliedbearbeitungen noch immer nicht aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist, liegt an Beethovens vertrackt anspruchsvollem Arrangement, in dem nicht nur mehrstimmig gesungen, sondern auch mit Klaviertrio begleitet wird. Einen wahren Beethoven-Schatz hebt damit das Netzwerk Ludwig van B., indem es im Jahr 2014 begonnen hat, mit jungen Leuten alle 168 Lieder dieser Gattung (schottisch, irisch, walisisch und „international“) bis zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 komplett aufzuführen. Für das besonders passende Ambiente sorgen als Gastgeber Anne und Konrad Beikircher.

Es wirken mit:
Lina Hoffmann, Mezzosopran
Christopher Auer, Bariton
Laura Totenhagen, Jazz-Gesang
Mark Kantorovic, Klavier
Ronja Sophie Putz, Violine
Emily Wittbrodt, Violoncello
Konrad Beikircher, Solveig Palm, Moderation
Gastlichkeit: Anne Beikircher

Eintritt: 18,-/erm. 9,- Euro
Reservierunginfo@LudwigvanB.de
Es besteht Gelegenheit, den Skulpturenpark rund um den Katharinenhof kennen zu lernen

Wir danken für die Unterstützung durch die Fa. Bechtle









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Mittwoch, 7. September 2016, 17.00 Uhr
Haus der Luft- und Raumfahrt, Godesberger Alle 70, 53175 Bonn
"Alles hochbegabte Wunderkinder?"
 - Launige Einführung durch Kabarettist Andreas Etienne
Foto: Joachim Müller-Klink
Beethoven-Kolloquium 
Schnittstelle Musik/Lernen
Musikpädagogische Aufträge für eine Beethovenstadt – Wunsch und Wirklichkeit

Kolloquium für Musiker, Lehrer und alle Interessierten
in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und dem Verband der Musikschulen
Das Beethoven-Kolloquium wendet sich mit dem Schwerpunkt Klassik an Musikpädagogen im weitesten Sinne, also an Musiklehrer aller Schulformen, an Musikschullehrer von öffentlichen und privaten Musikschulen, an sonstige Musiker, die auch unterrichten sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

Ausgangspunkt und Vermächtnis ist das kulturaffine, aufgeklärte und innovative Klima, in dem der junge Beethoven in Bonn zum Genie heranreifen konnte. Was tut die Beethovenstadt heute, was können wir insgesamt tun, um Musik als wichtiges  „Lebensmittel“ zu erkennen und das Musizieren auf allen Niveaus als hilfreichen Bestandteil des Lebens weiterzuentwickeln?

Anmeldung: info@Ludwig van B.de.
Teilnehmerbeitrag: bei verbindlicher Anmeldung bis 28. August 2016 beitragsfrei, danach 14,- Euro

Wir danken für die Unterstützung durch die Fa. Bechtle
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Freitag, 9. – Dienstag, 13. September ganztags
Aloisiuskolleg, Elisabethstr. 18, 53177 Bad Godesberg
„Inspired by B.“ - Meisterklasse für Improvisation 
mit Franz Hummel
In der heutigen Klassik-Szene, insbesondere in der Ausbildung, spielt das Improvisieren kaum eine Rolle.
Der vermeintliche Antagonismus „Kreative Freiheit“ versus „handwerkliche Perfektion“ soll in der Werkstatt, die sich an junge klassisch ausgebildete Musiker wendet, produktiv außer Kraft gesetzt werden.
Vor allem in zeitgenössischen Kompositionen haben improvisatorische Elemente größeren Raum gewonnen; aber auch die „traditionellen“ Möglichkeiten der Motiv-Verarbeitung bieten natürlich Ansatzpunkte für kreative Selbstentfaltung. Alle Instrumente, auch Sänger sind hier willkommen. Nach Möglichkeit soll auch im Ensemble improvisiert werden. Den Abschluss bildet eine „Klassik-Jam-Session“.
Der frühere Pianist und heutige Komponist und Lehrer Franz Hummel ist einer der der kreativsten und radikalsten, zugleich handwerklich und intellektuell musikalisch gebildetsten Persönlichkeiten des Musiklebens in Deutschland. Zahlreiche Kompositionen, darunter 24 Opern, die an den großen Häusern in ganz Europa gespielt werden, sowie sein spektakuläres „Musical“ über Ludwig II., für das zu Füßen von Neuschwanstein ein eigenes Musiktheater gebaut wurde, aber auch seine tollkühnen „Bearbeitungen“ von Beethoven-Werken weisen ihn aus als brillanten Querkopf in der deutschen Komponisten-Szene.
Seine letzten drei Meisterschüler, von denen zwei auch schon im Beethovenfest zu Gast waren, bezeugen sein faszinierendes Talent, junge Menschen zugleich handwerklich wie auch kreativ zu Spitzenleistungen auszubilden.

Mit dem Meisterkurs „Improvisation“ möchte das Netzwerk Ludwig van B. bei jungen Musikern, die sich in der Ausbildung an einem klassischen Instrument befinden, kreative Kräfte freisetzen und ein gängiges Vorurteil unterlaufen: Jazz-Musiker improvisieren frei, klassische Musiker spielen nach Noten – und sind genötigt, streng nach den Vorgaben zu musizieren.

Die Werkstatt wendet sich an herausragende junge Musiker zwischen 15 – 30.
Teilnahmegebühr: 240 Euro
Anmeldung: info@LudwigvanB.de

mit großzügiger Unterstützung durch Soroptimist International - Club Bonn-Siebengebirge






Ergebnispräsentation:

Dienstag, 13. September, 19.30 Uhr
Kammermusiksaal im Beethovenhaus, Bonngasse 24-26, Bonn
„Quasi una fantasia“ - Klassik-Jam-Session
Improvisationen aus der Werkstatt mit Franz Hummel – Junge klassisch ausgebildete Musiker präsentieren die Ergebnisse aus dem Meisterkurs
Handwerkliche Perfektion und kreative Freiheit müssen kein Gegensatz sein. - Vielen Menschen ist nicht bewusst: Auch Beethoven hat nicht nur nach Noten – quasi am Schreibtisch – komponiert, sondern er war berühmt für sein „Phantasieren“.  So nannte man vor 200 Jahren das Improvisieren, das allerdings nicht nur losgelöst vom „strengen“ Komponieren zu sehen ist. Schon lange vorher enthielten Kompositionen immer Stellen, an denen der Musizierende aufgefordert waren, eigene spontane Phantasien einfließen zu lassen. Von der „Verzierung“ über die Kadenz bis zur heutigen Improvisation reichen die Möglichkeiten, eigene musikalische „Resonanzen“ in die Musik einzubringen.
Zu hören sind junge Meister mit Klavier, Violine, Violoncello.  

Eintritt: 19,-/für junge Menschen bis 18: 1,- Euro
Reservierunginfo@LudwigvanB.de

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Samstag, 10. September 2016, 12.00 – 18.00 Uhr
7 Bühnen in der Bonner Innenstadt
Bühne frei für Beethoven
Seit 2004 organisiert das Netzwerk Ludwig van B. im Auftrag des Beethovenfestes das große Eröffnungsfest des Beethovenfestes, an dem jährlich bis zu 1.500 musizierende junge Menschen mitwirken – von der Grundschule bis zum Studium, von der Kammermusik bis zum großen Orchester, vom Volkslied über Jazz bis zur klassischen Sinfonie
Genaues Programm siehe hier
alle Bilder von  Arnulf Marquardt-Kuron







Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr!